Fragen und Antworten
Bitte wählen Sie, aus welcher Produktgruppe die häufig gestellten Fragen und Antworten angezeigt werden sollen.
Dezentrale Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung
-
Ja, weil bei einer guten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung, mit zum Beispiel mehr als 80% Wärmerückgewinnung, die Wärme beim Öffnen der Fenster nicht zu 100% verloren geht, sondern durch den Wärmetauscher zurück gewonnen wird. Achten Sie deshalb beim Kauf auf eine hohe Wärmerückgewinnung. Dadurch sparen Sie wertvolle Heizenergie (Öl, Gas, Strom, Holzpellets, Holz).
-
Ja, zusätzlich zur CE-Kennzeichnung ist eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung gemäß Landesbauordnung vorgeschrieben. Die Lüftungsgeräte müssen mit dem Übereinstimmungszeichen (Ü-Zeichen) gekennzeichnet werden. Produkte ohne Ü-Zeichen stellen eine Ordnungswidrigkeit gemäß Landesbauordnung dar. Setzen Sie am Besten nur Lüftungsgeräte ein, welche die bauaufsichtliche Zulassung besitzen. Aufgrund der strengen Zulassungsvoraussetzungen stellt dies ein erhebliches Qualitätsmerkmal dar.
-
Zentrale Wohnraumlüftungsanlagen zeichnen sich dadurch aus, dass eine zentrale Lüftungseinheit im Gebäude eingebaut wird und die Luftverteilung mit einem Rohrleitungsnetz, mit dem oft hygienische Bedenken einhergehen, erfolgt. Der große Vorteil bei dezentralen Wohnraumlüftungen mit Wärmerückgewinnung liegt darin, dass auf dieses Rohrleitungsnetz verzichtet wird, somit hygienische Bedenken wegfallen. Dezentrale Lüftungsgeräte werden einfach an der Innenseite einer Außenwand eingebaut. Aufwändige Stemmarbeiten sind ebenfalls, wie sie bei zentralen Wohnraumlüftungsanlagen erforderlich sind, nicht erforderlich. Ein weiterer Vorteil ist, dass dezentrale Wohnraumlüftungsanlagen separat für jeden Raum vom Nutzer (Bewohner) eingestellt werden können.
-
Ja, eine Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung wird in den meisten Fällen wegen genau dieser Schimmelproblematik eingesetzt. Feuchte, verbrauchte Luft wird permanent nach außen abgelüftet. Dadurch sinkt die Luftfeuchtigkeit und somit wird Schimmel vermieden. Der kritische Wert für Schimmelbildung liegt bei etwa 70% relative Luftfeuchte. Bitte beachten Sie, dass mit einer Wohnraumlüftung Schimmel und Feuchteprobleme aufgrund im Mauerwerk aufsteigender Feuchte nicht behoben werden können. Hier handelt es sich oftmals um Baumängel oder andere nicht Wohnungsbedingte Ursachen. In der Regel gibt es auch hier eine Lösung, setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung.
-
Ja, dieser kann durch eine Tastenkombination jederzeit abgerufen werden und kann vom Nutzer nicht zurückgesetzt werden.
-
Damit können zum Beispiel Vermieter den Nachweis führen, ob das Wohnraumlüftungsgerät im entsprechenden Zeitraum in Betrieb war.
-
Bei der Halmburger Wohnraumlüftung Typ Komfort handelt es sich um eine herkömmliche dezentrale Wohnraumlüftungsanlage, welche beide Luftvolumenströme (Zuluft und Abluft) permanent im Wärmetauscher des Lüftungsgerätes aneinander und immer in der gleichen Richtung befördert. Das bringt folgende entscheidende Vorteile:
- Keine aufwändige Verkabelung zu einem anderem Lüftungsgerät erforderlich
- Keine permanente Drehzahländerung, wie beim Wechselbetriebssystem und wird somit als leiser empfunden
- Kein permanentes Umschalten der Ventilatoren um den Luftvolumenstrom zu verändern (zum Teil über 450.000 Starts und Stopps pro Jahr). Beim System der Halmburger GmbH arbeiten beide Ventilatoren gleichzeitig in einer Richtung.
- Keine zentrale Steuerung erforderlich. Jedes Gerät der Halmburger GmbH hat bereits die Steuerung integriert.
- Hygienische Bedenken, wie es bei Wechselbetriebssystemen (Reversiergeräte) gibt, gibt es beim Halmburger System nicht.
- Geringere Wartungsintervalle beim Halmburger System
- Die Wohnraumlüftung Typ Komfort darf auch ohne Bedenken in so genannte Ablufträume (Räume mit belasteter Luft, wie zum Beispiel Bäder, Küchen, Toiletten) eingesetzt werden, da sie nicht im Wechselbetrieb arbeiten und somit keine Gefahr besteht, dass belastete Luft in unbelastete Räume gelüftet wird.
- Es ist kein Luftverbund zwischen verschiedenen Räumen erforderlich
-
Ja, sogar zwei Stück. Zu- und Abluft wird permanent gefiltert. Dies schützt Ihre Wohnung vor Staub, Schmutz und Pollen von außen und gleichzeitig wird das Wohnraumlüftungsgerät von innen und außen vor Verschmutzung geschützt.
-
Standardmäßig sind Feinstaubfilter der Klasse F5 eingebaut. Dadurch werden Pollen, Staub, Sporen usw. zurückgehalten. Mit wenigen Handgriffen kann in das Gerät auch ein Aktivkohlefilter oder ein Feinstaubfilter der Klasse F7 eingesetzt werden. Dadurch werden noch kleinere Partikel herausgefiltert.
-
Die Halmburger Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung übernimmt den erforderlichen Luftaustausch in Ihren vier Wänden. Dadurch können Sie Ihre Fenster geschlossen halten. Unsere Wohnraumlüftungsgeräte sind standardmäßig mit Feinstaubfiltern der Klasse F5 ausgestattet. Mit dieser Luftfilterung werden ein Großteil der allergieauslösenden Stoffe von außen (z.B. Pollen) zurückgehalten. Mit wenigen Handgriffen kann in die Zuluft ein Feinstaubfilter der Klasse F7 eingesetzt werden. Dadurch können noch kleinere Partikel aus der Außenluft herausgefiltert werden.
-
Da Sie bei unserer Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung die Fenster geschlossen halten können und unsere Wohnraumlüftung standardmäßig mit Feinstaubfilter der Klasse F5 ausgestattet sind, bleiben Staub und Schmutz draußen.
-
Ja, das Schalldämmverhalten entspricht der Klasse 3 und kann mit einem geschlossenen, herkömmlichen Fenster mit Doppelverglasung verglichen werden.
-
Normen werden von Expertengremien erarbeitet, um Mindestanforderungen zu beschreiben. Bei der Planungsnorm DIN 1946-6 sind Mindestluftleistungen für Feuchteschutz, Normlüftung, sowie die mit einzubeziehenden Räume festgelegt.
-
Im schlimmsten Fall kann ein Baumangel daraus konstruiert werden, wenn die erforderlichen Luftleistungen nicht eingehalten werden. Ein wichtiger Hinweis am Rande: Nach der DIN 1946-6 sind Wohnraumlüftungen mit Wärmerückgewinnung auf Nennlüftung und nicht auf Feuchteschutzlüftung zu planen. Achten Sie immer darauf, dass Ihre Wohnraumlüftungsanlage nach der DIN 1946-6 geplant und ausgeführt wird.
-
Es handelt sich um Räume, wie Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Büros,...
-
Bäder (45 m³/h), Küchen (45 m³/h), Duschen (45 m³/h), WC’s (25 m³/h), Hausarbeitsräume (25 m³/h), Saunen bzw. Fitnessräume (mind. 100 m³/h), fensterlose Küchen (200 m³/h)
-
Räume wie Flure, Dielen usw., welche im Lüftungskonzept eingerechnet werden müssen.
-
Nach der DIN 1946-6 sind alle Wohn- und Aufenthaltsräume in die Berechnung mit einzubeziehen. Dies muss von Fall zu Fall entschieden werden, aber grundsätzlich ist für jeden Zu- und Abluftraum ein Wohnraumlüftungsgerät oder ein Kanalsystem, von einem Wohnraumlüftungsgerät ausgehend, einzubauen/einzuplanen.
Selbstverständlich hat der Bauherr die Möglichkeit auch einzelne Räume mit einer Wohnraumlüftung auszustatten. Dies entspricht nicht der Planungsnorm für Lüftungsanlagen DIN 1946-6 und kann unter Umständen als Baumangel ausgelegt werden. Auch Räume welche nicht sichergestellt werden, dass hier ein ausreichender Luftwechsel vorhanden ist und somit Schimmel und Feuchteschäden entstehen können.
-
Ja, unsere Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung wurde speziell für den nachträglichen Einbau in der Altbausanierung bzw. –renovierung entwickelt. Natürlich können Sie das Lüftungsgerät auch im Neubau einsetzen.
-
Ja, dies war uns bei der Entwicklung ein großes Anliegen. Das ganze Lüftungssystem wird lediglich über zwei Knöpfe, sowie einem Ein- und Ausschalter bedient.
-
Die Halmburger Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung kann nahezu in jedes Außenmauerwerk eingebaut werden. Dies reicht von monolithischer Bauweise (z. B. Ziegelmauerwerk), mit oder ohne Vollwärmeschutz (WDVS = Wärmedämmverbundsystem) bis hin zu Vollholz und Holzständerbauweisen. Wir beraten Sie gerne über Details Ihres Wandaufbaus in Verbindung mit unserer Wohnraumlüftung.
-
Die Halmburger Wohnraumlüftungen mit Wärmerückgewinnung können mit einem Kanalsystem zur Be- bzw. Entlüftung zweier nebeneinander liegenden und im Luftverbund stehenden Räume ausgestattet werden. In diesem Fall sparen Sie sich das zweite Lüftungsgerät und reduzieren dadurch wesentlich Ihre Anschaffungskosten. Die Planung übernimmt selbstverständlich Halmburger für Sie.
-
Die Menge der Wohnraumlüftungsgeräte ist abhängig von den einzelnen räumen. Bei einem Einfamilienhaus werden je nach Aufteilung, Größe und Möglichkeit eines Kanalsystems durchschnittlich zwischen vier und sieben Geräten benötigt. Wir bieten Ihnen gerne die kostenlose Planung für unsere Wohnraumlüftungsgeräte an.
-
Die Luftleistung von einem Gerät reicht von 12 m³/h bis 58,50 m³/h. Einstellbar in 4 Dauerlüftungsstufen und einer Stoßlüftungsstufe.
-
Die Planung kann Ihr Architektur- oder Ingenieurbüro übernehmen. Gerne übernehmen aber auch wir die Planung für Sie.
-
Pro Person werden 30 m³/h Frischluft benötigt.
-
Eine derart pauschale Aussage ist nach der Planungsnorm für Lüftungsanlagen DIN 1946-6 nicht zulässig. Eine derartige Planung kann im schlimmsten Fall einen Baumangel bedeuten (Schimmel, Feuchteschäden). Eine detaillierte Planung ist grundsätzlich nur mit Grundrissen und Gebäudeansichten möglich. Pauschalplanungen gibt es nicht.
-
Fördergelder können von zum Beispiel Bund, Länder oder Kommunen beantragt werden. Dies ist abhängig ob Fördergelder bereit stehen und Förderprogramme aufgelegt wurden. In der Regel müssen Fördergelder, sowie auch Zinsverbilligte Darlehen, vor Beginn der Maßnahme bzw. vor Beginn der Arbeiten beantragt werden. Verschiedene Förderprogramme können normalerweise nicht miteinander kombiniert werden. Bitte erkundigen Sie sich vor Beginn der Baumaßnahme bei Ihrem Architektur- oder Ingenieurbüro, Energieberater, Handwerksmeister oder bei Ihrer Bank. Anregungen über Fördermöglichkeiten bzw. Zinsverbilligte Darlehen erhalten Sie auch gerne bei uns.
-
Die Montage der Lüftungsgeräte erfolgt an der Innenseite einer Außenwand und ist Aufputz und auch Unterputz möglich.
-
Unsere kontrollierte, dezentrale Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ist für den Dauerbetrieb, also 24 Stunden pro Tag und 365 Tage im Jahr ausgelegt. Natürlich können Sie die Lüftungsanlage nach Ihren Wünschen abschalten. Der Mindestluftwechsel muss, in diesem Fall von Ihnen als Nutzer, sichergestellt werden um Schimmel in Ihrer Wohnung und Feuchteschäden zu verhindern. Vergessen Sie nicht die Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung wieder in Betrieb zu nehmen.
-
Die Fenster können Sie während des Betriebs unserer Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung öffnen. Sollten Sie vorhaben, den Mindestluftwechsel für einen längeren Zeitraum, z.B. im Sommer, über Fensterlüftung sicherzustellen, dann empfiehlt es sich, die Lüftungsanlage abzuschalten und die Luftklappen zu verschließen. Vergessen Sie nicht die Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung nach dieser Zeit wieder in Betrieb zu nehmen.
-
Die Montage der kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ist ausschließlich im Innenbereich einer Außenwand zulässig. Sollten Sie andere Räume be- bzw. entlüften wollen, in denen eine Gerätemontage an der Außenwand nicht möglich ist, dann überlassen Sie uns bitte einen Grundrissplan. Wir versuchen, z.B. mit einem Kanalsystem zur Be- und Entlüftung zweier Räume mit einem Wohnraumlüftungsgerät, diesen Raum in die Belüftung bzw. in die Berechnung der lufttechnischen Maßnahme mit einzubeziehen.
-
Eine Vermischung der Zuluft mit der Abluft ist nahezu ausgeschlossen, da bei der Halmburger Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung Zuluft und Abluft soweit wie möglich voneinander getrennt sind. Einblasöffnung und Ausblasöffnung liegen nämlich nicht nebeneinander sondern an der linken und rechten Seite des Wohnraumlüftungsgerätes.
-
Grundsätzlich ist zu klären, ob für den Keller überhaupt eine Wärmerückgewinnung erforderlich ist. Die Wärmerückgewinnung macht nur Sinn, wenn überhaupt Wärme vorhanden ist, welche zurück gewonnen werden kann. Ist keine Wärmeenergie im Keller vorhanden, dann kann auf eine Wärmerückgewinnung verzichtet werden. In diesem Fall kann die Kellerlüftung mit einfachen Abluftlüftern oder mit einer Wohnraumlüftungsanlage ohne Wärmerückgewinnung vorgenommen werden.
Achten Sie bei der Be- und Entlüftung des Kellers darauf, dass dieser meist kälter ist als die Außenluft. Die Temperatur in Kellerräumen liegt meist zwischen 10°C und 12°C, die Kellerwände meistens nur bei 10°C. Kellerräume sollten am besten nur dann be- bzw. entlüftet werden, wenn die Außentemperatur niedriger ist als die Temperatur der Kellerräume.
Ansonsten besteht die Gefahr, dass die warme Außenluft an den Kellerwänden abkühlt und dadurch die relative Luftfeuchtigkeit ansteigt oder gar als Kondensat (Kondenswasser) ausfällt. Der Keller wird dann durch Lüften nicht trockener sondern feuchter. Schimmel und Feuchteschäden sind die Folge.
Der Grund liegt darin, dass warme Luft mehr Feuchtigkeit transportieren kann als kalte Luft, d.h. mit abkühlen der Luft steigt die relative Luftfeuchtigkeit, bis hin zum Ausfall von Kondensat. Achten Sie darauf, dass Schimmel bereits bei etwa 80% relativer Luftfeuchtigkeit entsteht und nicht erst bei 100% relativer Luftfeuchtigkeit (Ausfall von Kondensat)! Die Belüftung eines Kellers ist oft nur mit absoluter Disziplin des Nutzers oder mit einer übergeordneten Regelung/Steuerung der Lüftungsanlage möglich, welche Temperatur und Luftfeuchte von Außen und von Innen erfasst, auswertet und entsprechend die Lüftungsanlage zur Be- und Entlüftung ansteuert.
Oftmals müssen Keller, zusätzlich zur richtigen Be- bzw. Entlüftung, beheizt und/oder mit einem Luftentfeuchter (Luftentfeuchtegerät) die Luftfeuchtigkeit reduziert werden um Feuchteschäden und Schimmel zu verhindern.
Diese Konstellation tritt oftmals in Souterrainwohnung auf. Durch die Nutzung als Wohnung (Duschen, Baden, Kochen, Pflanzen, Haustiere usw.) ist der Einbau einer Wohnraumlüftungsanlage in den meisten Fällen nicht ausreichend, da in der warmen Jahreszeit Feuchtigkeit hereingelüftet wird, und wie beschrieben, dieses an den kalten Kellerwänden zum Ansteigen der relativen Luftfeuchtigkeit bis hin zu Ausfall von Kondensat (Kondenswasser) führt. Schimmel und Feuchteschäden sind vorprogrammiert. Deshalb ist es in diesen Fällen erforderlich zusätzlich zu heizen und meist auch noch zusätzlich zu entfeuchten (Luftentfeuchter).
Überschlagsweise gilt: Umso wärmer es draußen ist, umso größer ist das Feuchtigkeitsproblem in Ihrem Keller wenn Sie lüften. Egal ob mit oder ohne Wohnraumlüftungsanlage (wenn nicht in irgendeiner Art und Weise Luftfeuchtigkeit gezielt entzogen wird). Lassen Sie im Sommer und in der wärmeren Übergangszeit die Kellerfenster geschlossen und beobachten Sie die Luftfeuchtigkeit in Ihrem Keller mit einem Hygrometer, um dann bei Bedarf Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Sollten Sie trotz niedriger Luftfeuchtigkeit Feuchteschäden und Schimmel in Ihrem Keller haben, dann könnten die Probleme auch aufsteigende bzw. von außen eindringende Feuchtigkeit aber auch Anschluss- und Wärmebrückenprobleme die Ursache dafür sein. In diesen Fällen werden diese Probleme nicht durch richtige Be- und Entlüftung bzw. durch ein Luftentfeuchtegerät gelöst. Wenden Sie sich dafür an einen Spezialisten. Hier kann eine Mauertrocknung, Mauersanierung, Anschlussabdichtung, Wärmedämmung oder ein gezieltes Beheizen von betroffenen Stellen Abhilfe schaffen.
-
Eine klassische Wartung mit entsprechendem Wartungspersonal ist nicht erforderlich. Der Nutzer der Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung wird von Zeit zu Zeit von dem Lüftungsgerät erinnert, einen Filterwechsel und eine Reinigung der Luftwege vorzunehmen. Details zur „Wartung und Reinigung“ finden Sie in der Bedienungsanleitung. Diese Anleitung steht Ihnen im Downloadbereich zur Verfügung.
-
Die erforderlichen Zu- und Abluftfilter für die Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung können Sie bei Ihrem Handwerksbetrieb, welcher Ihnen das Lüftungsgerät verkauft bzw. eingebaut hat bestellen. Benötigen Sie eine Bestelladresse, dann setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Wir beraten Sie gerne.
-
Als Abluft wird die verbrauchte Raumluft bezeichnet, welche durch das Wohnraumlüftungsgerät abgesaugt wird.
Wenn diese verbrauchte Abluft im Wärmetauscher abgekühlt ist und nach außen ins Freie befördert wird, dann verändert sich der Name Abluft in Fortluft.
Als Außenluft wird die frische Luft von außen bezeichnet (Frischluft).
Als Zuluft bezeichnet man die Außenluft, welche im Wärmetauscher die Wärmeenergie aufgenommen hat und in den Raum zugeführt wird.
-
Mit dem Außenluftfilter werden zum Einen Ihre Wohnung und zum Anderen das Wohnraumlüftungsgerät vor Verschmutzungen von außen geschützt.
Mit dem Abluftfilter wird das Wohnraumlüftungsgerät von z.B. in der Wohnung enthaltenen Staub usw. geschützt.
-
Werden Lüftungsanlagen in Verbindung mit raumluftabhängigen Feuerstätten betrieben (z.B. Kachelofen), ist eine Sicherheitseinrichtung in Form einer Unterdrucküberwachung (z.B. Luftdruckwächter) erforderlich (Feuerungsverordnung – FeuVo)! Die elektrische Zuleitung des Lüftungsgerätes muss in diesem Fall über die Sicherheitseinrichtung geführt werden. Diese Sicherheitseinrichtung muss im Fall eines Unterdrucks die Lüftungsgeräte abschalten können. Bitte setzen Sie sich vor der Montage der Lüftungsanlage mit Ihrem Schornsteinfeger in Verbindung.
Der Elektroanschluss einer elektrischen Unterdrucküberwachung darf nur durch einen Elektrofachmann vorgenommen werden.
Damit eine Feuerstätte als raumluftunabhängig anerkannt wird, reicht normalerweise der Anschluss an die Außenluft mittels eines Rohres oder dergleichen nicht aus (externe Verbrennungsluftzufuhr). Oftmals werden zusätzlich eine sogenannte dichtschließende Feuerraumtür und ein Prüfzertifikat der Feuerstätte, über die Eignung zum raumluftunabhängigen Betrieb, vom Schornsteinfeger gefordert. Auch eine Überprüfung vor Ort, durch den Schornsteinfeger kann der Fall sein. Nochmals der Hinweis: Bitte setzen Sie sich vor der Montage der Lüftungsanlage, am besten bereits in der Planungsphase der Heiz- und/oder der Lüftungsanlage, mit Ihrem Schornsteinfeger in Verbindung.
-
Umso höher die Wärmerückgewinnung bei einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ist, umso höher ist der Anfall von Kondensat im Fortluftbereich des Wohnraumlüftungsgerätes. Zentrale Wohnraumlüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung werden normalerweise mit einer Ableitung an das Abwassernetz angeschlossen. Dezentrale Wohnraumlüftungsanlagen besitzen entweder eine Kondenswasserauffangschale, welche von Zeit zu Zeit geleert werden muss oder sie führen das Kondensat nach außen ab.
Das Abführen des Kondensats nach außen, wie bei der Halmburger Wohnraumlüftung, ist die elegantere Lösung, da der Nutzer das angefallene Kondenswasser nicht selbst ausleeren muss, sondern dies automatisch passiert und das Entleeren nicht vergessen werden kann.
Lüftungsanlagen mit hoher Wärmerückgewinnung, bei denen angeblich kein Kondenswasser anfällt oder keine gezielte Ableitung erforderlich sein soll, sollten Sie mit äußerster Vorsicht begegnen, dann falsch abgeleitetes Kondensat, z.B. ins Mauerwerk usw., kann Gebäudeschäden und Schimmelbildung zur Folge haben, oder der angegebene „hohe“ Wärmerückgewinnungsgrad entspricht nicht den Tatsachen.
-
Bei der Halmburger Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung wird entstehendes Kondensat, welches durch die Wärmerückgewinnung anfällt, gezielt nach außen abgeführt. Dieses Kondensat tropft normalerweise außen am Lüftungsgitter ab. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt gefriert dieses Kondensat und es entstehen Eiszapfen am Lüftungsgitter. Für das Lüftungsgerät haben diese Eiszapfen keine Bedeutung. Sollten allerdings die Lüftungsgitter z.B. in einem oberen Stockwerk, oberhalb von einem Gehsteig oder Parkplatz montiert sein oder anderen bei Eiszapfenbildung gefährdeten Orten, dann empfehlen wir Ihnen, eine Lüftungsgitterbeheizung zu installierten um Personen- und/oder Sachschäden durch eventuell herunterfallende Eiszapfen zu verhindern. Denn die Lüftungsgitterbeheizung verhindert durch die gezielte Beheizung des Lüftungsgitters, das Entstehen von Eiszapfen im vorderen Bereich des Lüftungsgitters. Das Lüftungsgitterheizelement ist zusätzlich noch mit einem Temperatursensor gekoppelt, so dass die Heizung nur bei Bedarf, also bei Temperaturen ab etwa 1,5°C in Betrieb geht. Bei Temperaturen oberhalb dieses Temperaturbereichs ist die Lüftungsgitterbeheizung abgeschaltet. Die Regelung, also die Temperaturerfassung sowie das Ein- und Ausschalten übernimmt das Wohnraumlüftungsgerät für Sie.
Fußbodenheizung
-
Bei beiden Systemen handelt es sich um Fußbodenheizungen für den Einbau in Estrich.
Die Fußbodenheizung (Estrichheizung) Typ EstrichVlies Twin ist für den Einbau in trockene und nasse Räume, wie Bäder und Duschen, zugelassen. Sie besitzt nur eine Anschlussleitung, einen Schutzleiteranschluss und einen zusätzlichen äußerst robusten Außenmantel. Des Weiteren besitzt das Heizsystem EstrichVlies Twin ein Prüfzertifikat bezüglich Elektrosmog.
Das Fußbodenheizsystem (Estrichheizung) Typ EstrichVlies-E ist die günstige Alternative zum Heizsystem EstrichVlies Twin. Sie besitzt zwei Anschlussleitungen und ist ohne Schutzleiteranschluss ausgeführt. Das Heizsystem ist ausschließlich für trockene Räume zugelassen, d.h. für Bäder und Duschen muss die Fußbodenheizung EstrichVlies Twin verwendet werden. Eine Prüfung auf Elektrosmog wurde nicht durchgeführt.
-
Als elektrische Fliesenheizung auch Dünnbettheizung oder Dünnbettheizmatten genannt, werden elektrische Heizsysteme bezeichnet, welche im Fliesenkleber (Flexkleber) oder in einer Ausgleichsmasse verlegt werden. Vornehmlich werden diese Heizmatten oberhalb des festen und wärmegedämmten Untergrunds z.B. Estrich und darunterliegender Wärmedämmung und unmittelbar unterhalb von Ihrem Fußbodenbelag z.B. Fliesen, Laminatboden usw. verlegt. Die elektrische Fliesenheizung (Dünnbettheizung, Dünnbettheizmatten) muss komplett mit Fliesenkleber oder Ausgleichsmasse umschlossen sein (atmosphärisch geschlossen).
Als Estrichheizung werden Heizmatten bezeichnet, welche im Estrich oder unterhalb von einem Estrich, aber oberhalb der Wärme- und Trittschalldämmung verlegt werden. Auch hier ist unbedingt zu beachten, dass die Estrichheizung komplett von Estrich umschlossen ist (atmosphärisch geschlossen). Die Estrichheizungen werden normalerweise in einem Zementestrich verlegt. Sie können auch andere Estriche z.B. auf Gipsbasis (Fliesestriche) verwenden. Hier ist auf eine entsprechende Wärmeabführung des Estrichs ist zu achten. Die Wärmeabführung des verwendeten Estrichs muss der eines Zementestrichs entsprechen. Eine Bestätigung vom Estrichhersteller über die Eignung für elektrische Fußbodenheizung ist ratsam.
Der Ausdruck Fußbodenheizung steht als Überbegriff für Estrichheizung und Fliesenheizung (Dünnbettheizung, Dünnbettheizmatten).
-
Es gibt keinen Unterschied zwischen Dünnbettheizung (Dünnbettheizmatten) und Fliesenheizung. Es bezeichnet eine elektrische Fußbodenheizung, welche im Dünnbett bzw. Fliesenkleber (Flexkleber) oder Ausgleichsmasse verlegt wird.
-
Der Verbrauch und die Kosten von elektrischen Estrichheizungen bzw. Fliesenheizungen sind ein schwieriges Kapitel, da der Verbrauch vom Nutzerverhalten, Wohnort, Klima bzw. der Witterung, der Wärmedämmung und dem Strompreis abhängig ist. Nachfolgend einige Beispielrechnungen. Wir weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Verbrauchskosten von Fall zu Fall stark schwanken können, da viele Faktoren den Verbrauch der Elektroheizung beeinflussen.
| Gebäude-baujahr | Dämm-standard | Wärme-bedarf | Stormpreis | Vollheizung oder Zusatzheizung | Betriebs-stunden/Jahr | Kosten pro Jahr pro m² |
|---|
| 1995 | gut | 60 W/m² | 0,20 €/kW/h | Vollheizung 100% | 1.600 h | 19,20 €/m²/a | | 1995 | gut | 60 W/m² | 0,20 €/kW/h | Zusatzheizung 60% | 1.600 h | 11,52 €/m²/a | | 2010 | sehr gut | 40 W/m² | 0,20 €/kW/h | Vollheizung 100% | 1.600 h | 12,80 €/m²/a | | 2010 | sehr gut | 40 W/m² | 0,20 €/kW/h | Zusatzheizung 60% | 1.600 h | 7,68 €/m²/a | | 1980 | ausreichend | 85 W/m² | 0,20 €/kW/h | Vollheizung 100% | 1.800 h | 30,60 €/m²/a | | 1980 | ausreichend | 85 W/m² | 0,20 €/kW/h | Zusatzheizung 60% | 1.800 h | 18,36 €/m²/a |
Bitte beachten Sie, dass in Bäder, Duschen und Wintergärten, auf Grund des erhöhten Wärmebedarfs eine Fußbodenheizung nicht als Vollheizung ausreichen wird. Das gleiche gilt für sehr hohe Räume und schlecht gedämmte Gebäude. In diesen Räumen ist eine Zusatzheizung vorzusehen. Zu den Verbrauchskosten der Fußbodenheizung kommt natürlich noch der Verbrauch der Zusatzheizung hinzu. Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.
-
Die elektrischen Fußbodenheizungen und Fliesenheizungen (Dünnbettheizungen, Dünnbettheizmatten) der Halmburger GmbH haben keine Verschleißteile und unterliegen somit keiner Wartung. Ein besonderer Vorteil dieser Heizsysteme.
-
Grundsätzlich bildet sich um jeden stromdurchflossenen Leiter ein elektromagnetisches Feld. Gerade wegen diesen Umstand haben wir unsere elektrische Fliesenheizung Typ ThermoVlies Twin und unsere elektrische Estrichheizung Typ EstrichVlies Twin entwickelt. Wir haben im Testlabor, dem Technologiezentrum in Rosenheim eine Untersuchung durchführen lassen. Dort registrierte man lediglich eine magnetische Flussdichte von unter 60 NanoTeslar. Das bedeutet eine Unterschreitung des zulässigen Grenzwertes von 100 MikroTeslar um das 1.600-fache!
-
Bei der Entwicklung stand die einfache Bedienung unserer ThermoControl Temperaturregler im Vordergrund – und das ist uns nach Aussagen unserer Kunden auch gelungen.
Bei den Temperaturreglern der Standard-Serie, also den Temperaturreglern ohne Uhr, beschränkt sich die Bedienung lediglich auf das Einstellen der gewünschten Fußboden- bzw. Raumtemperatur.
Bei den Temperaturreglern der Plus-Serie, also den Temperaturreglern mit zusätzlicher Uhr, werden Sie einfach ohne irgendwelche Untermenüs durchs Programm geführt. Unsinnige Spielereien wie Partyschaltung oder Urlaubsschaltung haben wir bewusst weggelassen. Eine Falscheinstellung ist praktisch nicht möglich.
Sollten Sie dennoch Fragen zur Einstellung der Temperaturregler haben, dann können Sie uns gerne kostenfrei anrufen. Bereits am Telefon können wir gemeinsam mit Ihnen die Programmierung des Temperaturreglers durchsprechen und eventuelle Probleme lösen.
-
Durch das zurückhaltende und unaufdringliche Design, passen die Temperaturregler zu fast jeden Einrichtungsstil und somit in fast jede Wohnung.
Die Temperaturregler besitzen eine Zentralscheibe bzw. Zentralplatte mit dem Maß 50x50 mm. Dies ist ein Universalmaß und kann mit Hilfe eines Zwischenrahmen bzw. TAE-Adapterrahmen in Ihr Schalterprogramm z.B. in einen Einfachrahmen oder Mehrfachrahmen integriert werden. Die Zentralschreiben der Temperaturregler sind in den Farben „reinweiß“ ähnlich RAL 9010 und „cremeweiß“ ähnlich RAL 1013 lieferbar.
-
Die Fliesenheizungen bzw. Dünnbettheizungen ThermoVlies Twin und ThermoNetz Twin unterscheiden sich hauptsächlich in der Prüfung auf Elektrosmog. Das Fliesenheizsystem ThermoVlies Twin ist auf Elektrosmog hin untersucht worden und mit einem positiven Prüfbericht ausgestattet. Das System ThermoNetz Twin wurde nicht auf Elektrosmog hin untersucht.
Das Heizsystem ThermoNetz besitzt im Vergleich zu den beiden anderen Heizsystemen, zwei Anschlussleitungen und wurde ebenfalls nicht auf das Thema Elektrosmog untersucht.
-
Ja, alle Fliesenheizungen und Estrichheizungen besitzen die VDE-Zulassung!
Bei diesen Zulassungen werden die Heizsysteme nach strengsten Normen untersucht und geprüft und bei bestehen der Prüfung mit dem VDE-Zertifikat ausgestattet. Dazu kommt noch zusätzlich eine jährliche Werksinspektion durch den VDE (unabhängiges Prüfinstitut).
Bei VDE-geprüften Produkten können Sie von einer hohen Qualität der Produkte und somit von einer langen Lebensdauer ausgehen.
Wenn Sie einen Produkt- und Preisvergleich vornehmen möchten, dann lassen Sie sich unbedingt das Prüfzertifikat aushändigen und achten Sie auch darauf, dass dieses nicht abgelaufen ist.
-
Made in Germany wird bei Halmburger groß geschrieben. Die Heizkabel- sowie die Heizmattenproduktion sind ausschließlich in Deutschland.
-
Ja, auf jeden Fall und bei allen Fußbodenheizsystemen. Eine Fußbodenheizung ohne Wärmedämmung zu betreiben ist unverantwortlich, da ein Großteil der Wärme in den Boden abgeleitet wird. Durch die hohe Ableitung der Wärme in den Untergrund entstehen höhere Energiekosten. Im schlimmsten Fall reicht die Heizleistung nicht mal mehr aus um den Boden überhaupt zu erwärmen.
Lassen Sie sich auf keinen Fall eine höhere Heizleistung „andrehen“ um auf Wärmedämmung zu verzichten. Mit einer erhöhten Heizleistung wird zwar der Boden vermutlich warm, aber die Verbrauchskosten sind um einiges höher als bei einem wärmegedämmten Fußboden.
Investieren Sie in einen wärmegedämmten Fußbodenaufbau, es lohnt sich. Wir beraten Sie gerne.
-
Sie benötigen einen tragfesten, stabilen und wärmebeständigen Untergrund mit Wärmedämmung. Dies kann ein wärmegedämmter Zementestrich sein, aber auch spezielle Wärmedämmplatten oder Spannplatten mit zusätzlichen Entkopplungsmatten sind als Untergrund geeignet. Darauf wird normalerweise direkt unsere Fliesenheizung (Dünnbettheizung) in flexiblen Fliesenkleber eingespachtelt oder mit einer Ausgleichmasse eingegossen.
Es gibt verschiedene Untergründe und Bodenaufbauten. Sie können diese zum Großteil in der Montageanleitung für Fliesenheizung nachlesen, oder Sie rufen uns an, wir beraten Sie gerne.
-
Bei unseren elektrischen Fußbodenheizungen können nahezu alle Bodenbeläge verwendet werden. Sie können Fliesen, Marmor, Granit, Parkett, Teppich, PVC-Beläge, Laminat oder Kork einbauen. Die verwendeten Bodenbeläge müssen für elektrische Fußbodenheizungen geeignet sein, was vom jeweiligen Hersteller der Bodenbeläge bestätigt werden muss. Zusätzliche Abdeckungen im Bereich der verlegten Fliesenheizung mit Teppichen oder Ähnlichen führen zu hohen Temperaturen bzw. Wärmestau im Fußboden und sind deshalb unzulässig.
Die maximalen Stärken der Fußbodenbeläge finden Sie in den Montageanleitung für Fliesenheizungen und Fußbodenheizungen.
-
Ja unbedingt. Eine FI-Schutzschaltung mit 30 mA ist anzuwenden. Die Absicherung erfolgt mit Leitungsschutzschalter LS B 10.
-
Der Anschluss an das 230 V-Netz darf nur von einem Elektrofachmann vorgenommen werden. Es sind dabei die geltenden VDE- und EVU-Vorschriften zu beachten.
-
In den meisten Fällen wird eine Fläche von ca. 70-90% der gesamten Bodenfläche mit Fußbodenheizung belegt.
Sie als Kunde entscheiden, wie viel Fläche Sie tatsächlich belegt haben möchten. Bitte beachten Sie aber, dass bei Verwendung der Fußbodenheizung als Vollheizung (nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich), eine Mindestfläche belegt werden muss.
Die Planung der Fußbodenheizung übernehmen wir gerne kostenfrei für Sie.
-
Wenn Sie die Fußbodenheizung als Vollheizung verwenden, dann wird der gesamte Wärmebedarf des Raumes von der Fußbodenheizung abgedeckt. Es spielt dabei keine Rolle, ob das Heizsystem im Fliesenkleber oder im Estrich eingebaut ist. Die Temperaturregelung erfolgt normalerweise über einen Raumtemperaturregler. Die Fußbodentemperaturbegrenzung wird über einen separaten oder integrierten Fußbodentemperaturbegrenzer vorgenommen.
Bitte beachten Sie, dass in Bäder, Duschen, Wintergärten, bei sehr hohen Räumen und bei schlecht gedämmten Räumen, die Fußbodenheizung normalerweise nicht als Vollheizung verwendet werden kann. Sie funktioniert in diesen Fällen nur als Zusatzheizung. Der restliche Wärmebedarf muss deshalb über ein zweites Heizsystem abgedeckt werden. Der Grund liegt bei Bädern und Duschen an der zu geringen freien Bodenfläche und einem höheren Wärmebedarf. In Wintergärten, hohen oder schlecht gedämmten Räumen ist der Wärmebedarf so hoch, dass er normalerweise nicht von der Fußbodenheizung abgedeckt werden kann.
Wenn Sie die Fußbodenheizung als Zusatzheizung zur Bodentemperierung verwenden, dann dient das Heizsystem rein zu Komfortzwecken. Es steht in diesem Fall nicht im Vordergrund, dass die Fußbodenheizung den Raum erwärmt sondern wenn möglich nur den Fußboden. Bitte beachten Sie aber, dass die Fußbodentemperatur trotzdem an die Raumtemperatur abgegeben wird und zur Erwärmung des Raumes beiträgt. Auch wenn Sie die Fußbodenheizung nur als Zusatzheizung zur Bodentemperierung nutzen wollen, kann es sein, dass trotzdem der gesamte Wärmebedarf des Raumes abgedeckt wird. Die Temperaturregelung erfolgt bei einer Zusatzheizung zur Bodentemperierung normalerweise über einen Fußbodenheizungsregler mit Bodentemperaturfühler, welcher die Fußbodentemperatur, unabhängig von der Raumtemperatur, regelt.
Ein wichtiger Hinweis: Bei kalten Räumen geht die entstehende Fußbodenwärme sofort an die Raumtemperatur über. Das bedeutet, dass erst nach Erwärmung des Raumes auf Normaltemperatur eine fühlbare Erwärmung des Fußbodens stattfindet. Es ist nicht möglich eine Raumtemperatur von z.B. +15°C und eine Fußbodentemperatur von z.B. +25°C vorzufinden.
-
Nein, nach geltenden Normen und Vorschriften muss eine elektrische Fliesenheizung oder Fußbodenheizung mit einem Temperaturregler mit Bodentemperaturfühler geregelt bzw. die Fußbodentemperatur begrenzt werden.
-
Die Begrenzung der Fußbodentemperatur ist abhängig von Ihrem Bodenbelag und von Ihrem Bodenaufbau. Bei Fußbodenbelägen wie z.B. Fliesen, Granit oder Marmor steht die Fußbodentemperatur nicht ganz so im Fordergrund wie bei Holz, Laminat, Kork, Teppich oder PVC. Lassen Sie sich deshalb bei allen Bodenbelägen unbedingt vom Hersteller des Bodenbelages die maximale zulässige Temperatur bestätigen und achten Sie bei Ihrer Temperaturregelung darauf, dass Sie diesen Wert nicht überschreiten. Lassen Sie sich auch weiter bestätigen, dass der Fußbodenbelag für elektrische Fußbodenheizungen geeignet ist.
|
Geschäftszeiten |
Wir sind von 7 bis 17 Uhr durchgehend für Sie erreichbar (Freitags bis 15 Uhr).
Wenn Sie bis 15 Uhr bei uns bestellen, wird Ihre Ware noch am selben Tag ausgeliefert. |
|