Freiflächenheizung für Fliesenkleber |
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Planung und Montage |
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Nach der Festlegung des Heizsystems und der erforderlichen Heizleistung werden
in einem maßstabsgerechten Plan die Lage der einzelnen Heizkreise, Anschlusspunkte,
Verbindungsmuffen, Leerrohre, die Lage des Fühlers sowie die Dehnungsfugen eingezeichnet.
Der Einbau der vorgefertigen SpriTherm®Twin Heizsysteme erfolgt gemäß Verlegeplan
und Einbauanleitung. Dabei ist darauf zu achten, dass das Heizsystem keinesfalls über
Dehnfugen geführt wird und die Heizleitungen weder geknickt, gekreuzt, gequetscht,
beschädigt oder gekürzt werden. Je nach Bodenaufbau und baulichen Erfordernissen
ist der Untergrund vorzubehandeln.
Geschützt im Leerrohr können Anschluss- und Fühlerleitungen rechtwinklig über
Dehnfugen geführt werden. Die bereits werksseitig angebrachten Anschlussleitungen
werden von der beheizten Fläche heraus geführt und in der Regel ungeschnitten zum
Schaltschrank verlegt.
Vor und nach dem Einbau des Bodenbelages sind die entsprechenden Kontrollmessungen
durchzuführen. Die geltenden DIN-, VDE- und EVU-Vorschriften sowie Einbauanleitungen
sind zu beachten. Der Anschluss darf nur durch einen Elektrofachmann erfolgen.
Der Anlagenersteller muss alle beteiligten Gewerke informieren und koordinieren. |
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Regelung |
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Für den wirtschaftlichen und energiesparenden Betrieb der SpriTherm® Twin
Freiflächenheizung ist eine automatische Regelung erforderlich.
Sie besteht aus einem Auswertegerät in der Steuerverteilung das die Anlage ständig
überwacht und die Heizung im Bedarfsfall einschaltet und einem Eis- und Schneefühler
im Fahrbahnbelag. Durch ein spezielles Fühleraufnahmegehäuse ist der Fühler im
Servicefall leicht auswechselbar und durch die robuste Fühlerkonstruktion befahrbar.
Der feuchte- und temperaturabhängige Fühler ist an der ungünstigen Lage (Wind,
Regen und Schneebefall) waagrecht in der Fahrbahnoberfläche zu platzieren. Eine
unabhängige Bodentemperaturüberwachung und -begrenzung bringt zusätzliche Sicherheit. |
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Steuerverteilung |
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Die Steuerverteilungen werden mit Hauptschalter, FI-Schutzschalter, LS-Schalter für
Heizkreise und als Steuersicherungen, brummfreien Schützen, anzugesverzögerten Zeitrelais,
Hand-0-Automatik Schalter, Klemmen für Zu- und Abgangsleitungen, potentialfreie
Sammelstörmeldungen, Anzeigeleuchten für Störmeldung, Netz und Heizkreise ausgeführt.
Auf eine symmetrische Lastverteilung ist zu achten. Eine Stern/Dreieck-Schaltung,
für ein Vor- und Nachheizen, ist aus wärmetechnischen Gründen nicht sinnvoll, da die
volle Heizleistung bei beginnenden Schneefall zur Verfügung stehen muss. Ist vom EVU
eine Anlaufstrombegrenzung gefordert, so ist dies mit anzugesverzögerten Zeitrelais
zu realisieren.
Bei der Montage der Steuerverteilung in frei zugänglichen Bereichen ist ein
Türschloss sinnvoll. In frostgefährdeten Bereichen wie in Tiefgaragen ist eine Schaltschrankheizung
erforderlich. Für Abrechnungs- und Kontrollfunktionen kann ein
Betriebsstundenzähler eingebaut werden.
Vor jeder Heizperiode ist die Anlage zu überprüfen! |
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Ablaufrinnenheizung |
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Um ein ungehindertes Ablaufen des Schmelzwassers zu gewährleisten, sind sämtliche
Ablaufrinnen einschl. Frostmeter (1,00 m unter Erdoberfläche) mit einem selbstlimitierenden
Heizband zu beheizen. Bis zu einer Rinnenbreite von 150 mm ist eine
einfache gestreckte Verlegung ausreichend. Bei breiteren Ablaufrinnen oder besonderen
örtlichen oder klimatischen Verhältnissen ist eine Mehrfachbelegung erforderlich.
Die Freiflächenheizung muss bis zur Ablaufrinne in den frostfreien bzw. schneefreien Bereich verlegt werden!
Das selbstlimitierende Heizband wird bereits fertig mit einer entsprechend langen
Anschlussleitung vorkonfektioniert. Die Verbindungsmuffe und die Anschlussleitung
kann ebenfalls in der Rinne verlegt werden. Die Anschlussleitung wird in der Regel
ungeschnitten zum Schaltschrank geführt. Die Ablaufrinnenheizung ist im Plan zu
dokumentieren. |
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Technische Daten
| Spannung: |
230 V AC |
Absicherung: |
16 A, B-Charakt. bis 30m
16 A, C-Charakt. ab 30m |
| Leistung: |
18 W/m (0°C Luft)
36 W/m (0°C Eiswasser) |
Schutzmaßnahme: |
FI-Schutzschaltung 30 mA |
| Schutzklasse: |
I (II) |
Umgebungstemp.: |
+65°C (dauernd) |
| Außenmantel: |
Polyolefin (schwarz) UV-beständig |
Mindestver- arbeitungstemp.: |
-30°C (empfohlen +5 °C) |
| Abmessung: |
11,5 x 5,5 mm |
Regelung: |
über Eis-und Schneemelder der Freiflächenheizung |
| Heizkreislänge: |
max. 80,00 m |
Anschluss: |
Schrumpftechnik |
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