Fußbodenheizungen - FliesenheizungTechnische Details |
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Planung und Montage |
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Die Planung der ThermoVlies
Twin Fliesenheizung erledigen wir für Sie. Auf Basis
des errechneten Wärmebedarfs werden die ThermoVliesTwin Heizmatten
ausgelegt und maßstabsgetreu in den Bauplan eingezeichnet.
In diesem Verlegeplan sind die Anzahl und Lage der ThermoVliesTwin
Heizmatten, die Anschlussdosen und Regelgeräte sowie die Leistung
und Abmessung der Heizmatten vermerkt.

Zu beachten ist, dass nur freie Flächen
mit den Heizmatten belegt werden, Stellflächen (z.B. Badewannen,
Duschen, Schränke und dergleichen) müssen dabei ausgespart
bleiben, des Weiteren ist auf den Bodenaufbau und auf die Freigabezeit
vom Energieversorger zu achten.
Das Heizsystem besitzt durch den Twin-Aufbau
nur noch eine Anschlussleitung. Dadurch wird wertvolle Montagezeit
und Material eingespart!
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Technische Daten |
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| Spannung: |
230 V AC |
Absicherung: |
16 A (B-Charakteristik) |
| Leistungen (Matte): |
50 - 160 W/m2 |
Schutzmaßnahme: |
FI-Schutzschaltung: 30 mA |
| Leistung (Leiter): |
max. 12 W/m2 |
Nenngrenztemp.: |
+90 °C |
| Schutzklasse: |
I |
Mindestverarbeitungstemp.: |
+5 °C |
| Mattenbreite: |
0,40/ 0,50 |
Trägermaterial: |
Glasgittergewebe |
| Abmessung (Leiter): |
Ø 3,2 mm |
Anschlussleitung: |
5,00 m |
| Biegeradius: |
mind. 30 mm |
Prüfspannung: |
4.000 V |
Die obigen Bodenbeläge können im Zusammenhang mit EstrichVlies®
Twin Fußbodenheizungen verwendet werden. Die Eignung des Bodenbelages
muss vom jeweiligen Hersteller bestätigt werden. |
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Vorbereitung |
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Der Einbau der ThermoVliesTwin Fliesenheizung
ist auf allen festen und wärmebeständigen Untergründen
möglich. Der Untergrund ist zu prüfen und ggf. vorzubehandeln
(Datenblätter "Untergrundvorbehandlung für Fliesenheizungen"
und "Fachgerechte Verlegung von Fliesenheizungen" beachten).
Nicht direkt auf Spanplatten oder Holzböden verlegen (Entkopplungsmatten
einbauen). Die Heizmatte muss im Fliesenkleber oder in einer Ausgleichsmasse
eingebettet werden (auf Wärmebeständigkeit achten). Eine
Wärmedämmung im Fußboden ist zwingend erforderlich!
Das Heizsystem ist ausschließlich im Innenbereich zu installieren.
Im Allgemeinen müssen die Rohbau-, Installations-,
Verputz- und Estricharbeiten abgeschlossen sein, Fenster
und Türen eingesetzt und der Estrich ausgetrocknet (Restfeuchtemessung
durchführen) und besenrein sein. Bei Untergründen mit
Gipsanteilen (z.B. Anhydritestriche) ist eine Freigabe vom Hersteller
erforderlich. Verwendete Wärme- und Trittschalldämmungen
müssen wärmebeständig sein (z.B. Styrodur oder ähnliche
Werkstoffe, Dämmstärke und material sind im Zweifelsfall
abzuklären).
Damit eine fachgerechte Ausführung der
Arbeiten sichergestellt ist, muss der Anlagenersteller alle beteiligten
Gewerke informieren und koordinieren.
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Verlegung |
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ThermoVliesTwin Heizmatten
und Zubehör mit Lieferschein und Verlegeplan vergleichen
(Abmessung, Heizleistung, sowie Anzahl und Lage der Heizmatten
und Regelgeräte). |
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Isolationswiderstand mit Isolationsprüfgerät
und Heizmattenwiderstand mit Ohmmeter messen. Messwerte in
der Garantiekarte dokumentieren und mit den werksseitigen
Messwerten vergleichen (ohne Kontrollmessungen kein Gewährleistungsanspruch). |
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Kupferhülse auf separatem Installationsrohr
befestigen (für Temperaturfühler bzw. begrenzer)
und Fühler in das Installationsrohr einziehen. Der darunter
liegende Estrich bzw. die Isolierung ist für die oberflächenbündige
Fühlermontage aufzuschneiden/aufzustemmen. Das Installationsrohr
mit Kupferhülse und Fühler ist anschließend
im beheizten Bereich unterhalb der Heizmatte zu verlegen. |
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ThermoVliesTwin Fliesenheizung(en)
gemäß Verlegeplan ausrollen (Trägernetz
nach oben, Heizleiter nach unten), Heizmatte einschneiden,
umklappen und verlegen. |
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Kontaktschicht aus Flexmörtel
auf Boden mit Zahntraufel aufziehen. |
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Anschließend die Heizmatte in
das frische Kleberbett einlegen, festdrücken und
überschüssigen Kleber abspachteln (mind. 5 mm Überdeckung
- Lufteinschlüsse sind zu vermeiden). Alternativ können
Sie die ThermoVliesTwin Fliesenheizung auch in einer Ausgleichsmasse
eingießen (Verarbeitungshinweise der Kleberhersteller
beachten). |
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Heizleitungen nicht kreuzen, beschädigen
oder über Dehnungsfugen führen. Geschützt im
Lehrrohr können Anschluss- und Fühlerleitungen rechtwinklig
über Dehnungsfugen geführt werden. |
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Anschlussleitungen in Schalterdose
bzw. Abzweigkasten einführen, abisolieren und kennzeichnen.
Anschließend ist nochmals der Isolationswiderstand und
Heizmattenwiderstand zu messen und auf der Garantiekarte
zu dokumentieren (ohne Kontrollmessungen kein Gewährleistungsanspruch). |
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Inbetriebnahme |
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Nach dem Aushärten des Fliesenklebers
bzw. der Ausgleichsmasse (Herstellerangaben beachten),
Heizmatten anschließen (Schutzgeflecht an Schutzleiter)
sowie Regelgeräte montieren, einstellen und in Betrieb nehmen.
In der Elektroverteilung ist ein Aufkleber "Achtung Fußbodenheizung"
dauerhaft anzubringen. Fliesen oder sonstige Beläge sind
nach Herstellervorschrift zu verlegen.
Anschließend ist die Heizanlage dem
Bauherrn/Nutzer zu übergeben. Die Übergabe beinhaltet
den Verlegeplan, die Garantiekarte(n), die Bedienungsanleitungen
für Heizung und Regelung sowie die Funktionserklärung
der Heizanlage. Diese Dokumentationen müssen mit den Garantiekarten
sorgfältig aufbewahrt werden und jederzeit verfügbar
sein, um später die Lage der einzelnen Heizmatten rekonstruieren
zu können.
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Bodenbeläge |
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Die nachfolgenden Bodenbeläge
können im Zusammenhang mit der ThermoVlies Twin Fliesenheizung
verwendet werden. Die verwendeten Bodenbeläge müssen für
elektrische Fußbodenheizungen geeignet sein, was vom jeweiligen
Hersteller bestätigt werden muss.
| Fliesen/Marmor/Granit |
max. 30 mm dick |
Lamda-Wert 1,00 |
| Parkett |
max. 16 mm dick |
Lamda-Wert 0,14 |
| Teppichboden |
max. 10 mm dick |
Lamda-Wert 0,09 |
| PVC-Belag |
max. 10 mm dick |
Lamda-Wert 0,23 |
| Laminatboden |
max. 8 mm dick |
Lamda-Wert 0,08 |
| Kork |
max. 8 mm dick |
Lamda-Wert 0,23 |
Im Bereich der verlegten ThermoVlies Twin
Heizmatten dürfen keine eindringenden Befestigungsmittel
(z.B. Türstopper und dergleichen) angebracht werden.
Zusätzliche Abdeckungen im Bereich
der verlegten Fliesenheizung mit Teppichen oder ähnlichem,
dicker als 10 mm, führen zu hohen Temperaturen bzw. Wärmestau
im Fußboden und sind deshalb unzulässig. Die Angaben
des Herstellers des ver-wendeten Bodenbelages sind ebenfalls zwingend
zu beachten. Schränke mit vollflächiger Aufstellung dürfen
nur auf unbeheizten Flächen aufgestellt werden. |
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Allgemeines |
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Für die Dimensionierung
und Ausführung von Elektroheizanlagen sind die einschlägigen
VDE-DIN-Normen und Rechtsvorschriften, sowie die EVU-Bedingungen
(TAB) zu beachten. Die Anmeldung beim EVU (Heiztarif beantragen)
und die Installation von Elektroheizanlagen müssen durch einen
eingetragenen Elektroinstallationsbetrieb erfolgen. Als Schutzmaßnahme
ist die Fehlerstromschutzschaltung (0,03 A/200 ms) anzuwenden. Eine
allpolige Abschaltung (3 mm Kontaktöffnungsweite) vom Netz
ist vorzusehen. Der Leiterquerschnitt ist abhängig von der
installierten Leistung, der Absicherung, der Leitungslänge
und der Verlegeart.
Beim Verlegen und Ziehen der Heizelemente
sind scharfe Kanten und Grate sowie hohe Zugkraft zu vermeiden.
Das Heizsystem ist mit Vorsicht zu behandeln (z.B. Schuhe mit Gummisohle
verwenden, Vorsicht beim Hantieren mit spitzen und scharfen Gegenständen
usw.). Die Heizleitung darf weder geknickt, gekreuzt, gekürzt,
gequetscht oder beschädigt werden. Muffen dürfen keinesfalls
auf Zug belastet werden.
Um Beschädigungen der Heizelemente zu
vermeiden, sind diese sofort nach dem Verlegen im Fliesenkleber
oder in der Ausgleichsmasse einzubetten. Hilfsmittel beim Einbau
wie Böcke mit spitzen Füßen oder Nagelschuhe sind
nicht zulässig!
Das Heizsystem darf nur auf ebenen Oberflächen
verlegt werden. Auf eine gerade und faltenfreie Verlegung ist zu
achten. Der Heizleiterabstand zueinander muss mindestens 30 mm betragen.
Wärmequellen wie Beleuchtungseinrichtungen im Boden, Kamine
und dergleichen sind vom Heizsystem zu trennen.
Das Heizsystem muss mindestens 30 mm entfernt
von leitenden Teilen (z.B. Wasserleitungen usw.) eingebaut werden.
Stellflächen wie Duschen, Badewannen, Schränke mit vollflächiger
Aufstellung und dergleichen müssen ausgespart bleiben. |
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In Bädern, Duschen und Wintergärten oder bei besonderen örtlichen,
klimatischen oder baulichen Gegebenheiten ist eine Zusatzheizung erforderlich.
Für einen besonders wirtschaftlichen Betrieb ist eine gute Wärmedämmung
erforderlich. Dies gilt speziell für die Wärmedämmung
im Boden.
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Regelgerät montiert in Schalterdose,
Abzweigkasten für Temparaturbegrenzer und/oder beim Anschluss mehrerer
Heizmatten
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Hinweisaufkleber in der Elektroverteilung
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Der Elektroanschluss darf nur durch einen Elektrofachmann erfolgen.
Es sind dabei die geltenden VDE- und EVU-Vorschriften zu beachten (DIN
VDE 0100 Teil 753
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